Kräuterweihe – Frauendreißiger: Heilpflanzenexkursion, alte Rituale und Kräuterstraußweihe – Ausgebucht!

Um einen Pflanzenarten-reichen Steinbruch entdecken wir die wichtigsten regionalen Heilpflanzen, welche Bedeutung sie für unsere Vorfahren hatten, und wie wir sie heute sinnvoll nutzen können. Ein Kräuterstrauß wird gesammelt und feierlich eingeweiht.

 

Mitte August, zu „Maria Himmelfahrt“, wenn die feurige Sonne den Kräutern ihre heilende Kraft und Vollkommenheit gibt, sammelten unsere Vorfahren sämtliche blühende Heilpflanzen (wie z.B. Dost, Königskerze, Johanniskraut und auch Beifuß), die sie zur Gesunderhaltung von Haus und Hof fürs kommende Jahr brauchten. Auch Schutzkräuter, die Blitz und Unglück abhalten, wurden mit in den August-Maien (Kräuterbuschen) gesteckt. Anschließend wurden diese Kräutersträuße feierlich und rituell gesegnet, mit nach Hause genommen und auf dem Dachboden aufgehängt. Dieser geweihte Kräuterstrauß sollte vor Bösem, Krankheiten, Blitz und Donner schützen. Sobald ein Gewitter aufzog, brach man einige Ästchen vom Strauß und schmiss sie zum Schutze ins Feuer. Sobald Krankheit aufzog, räucherte man mit diesen gesegneten Kräutern Haus und Hof.

Dieser Ritus wurde von der Kirche beibehalten – als Maria-Kräuterweihe – und noch heute, in der Eifel oder in den Alpen, als selbstverständlicher Brauch weitergeführt.

Ein Grund mehr, ihn auch in unserer Region wiedereinzuführen!

 

Details

  • Naturführer:
    K. Laschet
  • Anmeldung:
    bis 19.08.
  • Preis:
    20,- €
  • Anmerkung:
    Festes Schuhwerk erforderlich. Bitte bringen Sie einen kulinarischen Beitrag zum gemeinsamen Picknick mit.
  • Treffpunkt:
    Kirmesplatz, Kirchstr., Walhorn (B)

Anfrage stellen

  • Persönliche Infos

  • Infos zu den Aktivitäten

  • Was passiert mit meinen Daten? Zur Datenschutzregelung
  • Dit veld is bedoeld voor validatiedoeleinden en moet niet worden gewijzigd.