Kräuterweihe – Frauendreißiger: Heilpflanzenexkursion, alte Rituale und Kräuterstraußweihe

Um einen Steinbruch und passend zur Kräuterweihe entdecken wir verschiedene Heilpflanzen, welche Bedeutung sie für unsere Vorfahren hatten, und wie wir sie heute sinnvoll nutzen können. Ein Kräuterstrauß wird gesammelt und feierlich eingeweiht.

 

Mitte August, zu „Maria Himmelfahrt“, wenn die feurige Sonne den Kräutern ihre heilende Kraft und Vollkommenheit gibt, sammelten unsere Vorfahren sämtliche blühende Heilpflanzen (wie z.B. Dost, Königskerze, Johanniskraut und auch Beifuß), die sie zur Gesunderhaltung von Haus und Hof fürs kommende Jahr brauchten. Auch Schutzkräuter, die Blitz und Unglück abhalten, wurden mit in den August-Maien (Kräuterbuschen) gesteckt. Anschließend wurden diese Kräutersträuße feierlich und rituell gesegnet, mit nach Hause genommen und auf dem Dachboden aufgehängt. Dieser geweihte Kräuterstrauß sollte vor Bösem, Krankheiten, Blitz und Donner schützen. Sobald ein Gewitter aufzog, brach man einige Ästchen vom Strauß und schmiss sie zum Schutze ins Feuer. Sobald Krankheit aufzog, räucherte man mit diesen gesegneten Kräutern Haus und Hof.

Dieser Ritus wurde von der Kirche beibehalten – als Maria-Kräuterweihe – und noch heute, in der Eifel oder in den Alpen, als selbstverständlicher Brauch weitergeführt.

Ein Grund mehr, ihn auch in unserer Region wiedereinzuführen!

 

Details

  • Referentin:
    K. Laschet, ganzheitliche Gesundheitstrainerin, Kräuterpädagogin, Expertin im Bereich Ethnomedizin
  • Anmeldung:
    bis 14.08.
  • Preis:
    22,- €
  • Anmerkung:
    Festes Schuhwerk erforderlich. Bitte bringen Sie eine Zubereitung für das gemeinsame Picknick mit. Maximal 15 Teilnehmer.
  • Treffpunkt:
    Kirmesplatz, Dorfstraße in Walhorn (B)

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