Erleben die Moore einen Imagewandel?

Diskussion am Beispiel einer Wanderung durch das Brackvenn

Wer von Ihnen erinnert sich noch an Droste Hülshoffs Ballade: „ Der Knabe im Moor“. „Ja, im Geröhre war’s fürchterlich, oh schaurig war´s in der Heide“. Mit diesen Worten endet die Ballade. Manche ehemaligen Schüler dürften diese Worte zum Teil noch heute im Ohr haben. Vielleicht kennen auch Sie Kreuze im Hohen Venn, die an tragische Unglücke erinnern? Man kann die  frühere Einstellung der Menschen auf den gemeinsamen Nenner bringen. Moore? , Sie wurden „gemieden, getrocknet, genutzt“. Heute werden Moore anders betrachtet. Leider nicht unbedingt weltweit. Aber immerhin  im Rahmen des Klimawandels erleben sie ihre Renaissance in der Bewertung. Sie sind ein großer CO2-Speicher. Experten sagen: „weltweit speichern Moor mehr CO2 als alle Wälder der Welt“. Aber Moore bieten uns Menschen noch viel mehr, sie sind Motoren einer nachhaltigen Entwicklung. Im Rahmen einer Wanderung durch das Brackvenn können Sie die Betrachtung der Moore in der Vergangenheit mit der Gegenwart vergleichen und zu einem eigenen Urteil kommen. Sie können sich ein Bild über Ihre eigene Wahrnehmung der Moore machen. Gemeinsam können wir überlegen, was jeder Einzelne von uns zum Schutz der Moore tun kann. Neugierig geworden? Dann seien Sie dabei bei dieser Tour.

Details

  • Naturführer:
    D. Schneider, dipl. Naturführer
  • Kilometer:
    11km
  • Anmeldung:
    bis 16.07.
  • Preis Erwachsene:
    9,- €
  • Preis Kinder:
    5,- €
  • Anmerkung:
    Leichte Wanderung. Festes Schuhwerk erforderlich. Bitte Rucksackverpflegung mitbringen.
  • Treffpunkt:
    Parkplatz Nahtsief (N67), Ternell Richtung Mützenich auf der linken Seite (B)

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